Freitag, 27. Mai 2011

Ein Tag in Fehmarn...

So, heute ist für mich/uns der letzte Urlaubstag angebrochen. Morgens haben wir zunächst das Boot aufgeräumt, alles ins Auto geladen und der Stella "Tschüss" gesagt, vielleicht auf ein Wiedersehen...

Danach haben wir Colin und Birgit verabschiedet. Birgit musste schon weiter zum nächsten Termin und Colin ist schon in seine Heimat Schweden zurück gekehrt. Anschließend sind wir wir vor gelaufen zur Hafeneinfahrt und von da aus das Regattafeld beim Zieleinlauf zu beobachten.

Und so sah das dann aus:


Die X-Yacht "Extra Fast II" ist sogar noch unter Vollzeug in den Hafen eingelaufen:

Den Tag verbrachten wir dann mit Lumumba (oder Kaffee) im Café Sorgenfrei, mit Erdbeerquark am Südstrand, mit Fisch im Hafen Burgstaaken und anschließend mit einer kleinen Ruhephase im Hotel.

Um 18 Uhr war dann die Siegerehrung. Wir hofften nur, dass das Zelt den Windböen stand hält:

Wir wissen leider nicht, welchen Platz wir nun in der Gruppe gemacht haben. Gewonnen hat die "Si Si Sea" (die mit dem Yardstick von 109), zweiter wurde verdient die "Moulin Rouge" und dritter die "Regent", die eigentlich mit 40 Fuß nichts in unserer Gruppe zu suchen hatte. Aber egal, wir waren dabei und hatten eine Woche Spaß und tolles Segelwetter!


Den Abend haben wir dann gemütlich bei einem Bierchen und lecker Essen (Pannfisch) ausklingen lassen.

Ich freue mich nun auf zu Hause! Ich vermiss dich Schatz!

Morgen früh dann noch ne Runde Fisch einkaufen und dann gehts heim.... Danke allen Mitlesern für ihr Interesse und bis bald mal wieder :-)

Donnerstag, 26. Mai 2011

Warnemünde - Grömitz: Soll man aufhören, wenn es am schönsten ist?

... das war die Diskussionsgrundlage für den heutigen Tag. Die Wetterprognosen für den heutigen Tag waren schon ganz ordentlich, mit Windböen bis 7 bft. Für Freitag war dann eine Gewitterfront angekündigt mit starkem Westwind und Böen. Von daher hatten wir bereits Mittwoch abend überlegt, heute direkt nach dem Zieleinlauf in Grömitz bis Fehmarn weiter zu fahren.

Doch erstmal stand die heutige Etappe an. Einige Yachten segelten mit Spi, andere nicht. Wir lagen sehr gut im Feld, wir haben aufgrund des teilweise doch sehr starken Winds auf die Genua gesetzt und zwischendrin sogar das erste Reff eingebunden.

So sah der Start der dritten Gruppe aus:


 Unsere Gruppe:

"Feindbild" :-) 

 Immer gut aufpassen :-)



Dann passierte etwas, was uns die Entscheidung abnahm: Beim Ausreffen ist unser Großsegel an der Öse ausgerissen. Zum Glück konnten wir trotzdem im ersten Reff weitersegeln. Natürlich hat uns das Speed gekostet, so dass wir kurz vor Ziel noch von einigen Yachten überholt wurden. Das hat uns natürlich Plätze gekostet. Durch den Riss im Segel haben wir dann aber entschieden, noch in Grömitz ins Ziel zu fahren und dann direkt weiter nach Fehmarn. Bei der morgigen Etappe wären wir mit Reff sowieso nur hinterher gefahren und dann war noch das angekündigte Wetter. Also sind wir durch nach Fehmarn.

Wir hatten das Boot grade festgemacht, da ging es los über uns. Wind bis 35 bft, Regen... Wir waren nur froh, dass uns das nicht unterwegs erwischt hat. Und nachdem das Boot fertig vertäut und aufgeräumt war, gabs erstmal nen Anleger-Grappa:


Damit war es das mit uns von der Hessenregatta. Jetzt warten wir noch morgen die Ergebnisse ab und dann schauen wir mal, wo wir gelandet sind. Nach den bisherigen Ergebnissen ist sowas um den 5. Platz möglich. Die morgige Wettfahrt fehlt uns dann ja, was dann automatisch unser Streichergebnis ist. Also schauen wir mal was die anderen morgen so machen....

In diesem Sinne, einen schönen Abend und viele Grüße aus Burgtiefe / Fehmarn :-)

Ein Tag in Warnemünde...

Mittwoch ist Hafentag... Doch zunächst das wichtigste. Wir hatten für die Etappe Stubbeköbbing - Warnemünde die schnellste gesegelte Zeit in unserer Gruppe. Durch die Yardstickbewertung hat es allerdings nur für Platz 4 gereicht :-(

Einige Yachten haben das Ziel Warnemünde nicht oder zumindest nicht in der Wettfahrt erreicht. Es gab einige technische Defekte, einigen Crews waren die Bedingungen jedoch auch zu hart.

Den Tag in Warnemünde konnte man dank des tollen Wetters für vieles nutzen. Wir haben zunächst mal am alten Strom gefrühstückt und danach einige Erledigungen getätigt. Zum Mittag hin trennte sich dann die Crew. Ich hab es vorgezogen, den Tag am Strand zu verbringen. Die Füße im Wasser und im Sand, anschließend in der Strandlounge einen leckeren Cocktail geschlürft... :-)



Abends war dann das große Hafenfest mit Essen, Trinken und Verlosung. Anschließend sind wir mit der Fähre wieder rüber in die Hohe Düne und zeitig ins Bett. Die Wind- und Wellenvorhersage verspricht uns für heute wieder einen schönen Ritt nach Grömitz...


Euch allen einen schönen Tag :-)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Stubbeköbbing - Warnemünde: In Luv da kommt die Leibeslast, in Lee was du gegessen hast...

So könnte man die Etappe von Stubbeköbbing nach Warnemünde beschreiben. Für diese dann doch fast 55 sm lange Etappe hatten wir den Wind aus Süd-Südwest. Also von daher kommend, wo wir hin wollte. Dementsprechend konnten wir nicht "gradeaus" segeln, sondern mussten den Kurs so anpassen, dass wir über Kreuzen voran kamen.

Der Wind war gut stark, in Böen teilweise bis 6 bft und kam so, dass wir einen Windkurs von 60 bis 120 ° fahren mussten. Dadurch hatten wir eine starke Grängung (der Skipper sagt dass man das so schreibt) und die Mannschaft musste weitestgehend auf der hohen Kante sitzen. Was aber auch gut war, denn da ging es zumindest für mich mit der Übelkeit. Wellen bis 2 Meter erschwerten die Bedingungen noch zusätzlich.

Wegen des starken Winds hatten wir zunächst das erste und dann auch das zweite Reff eingebunden, damit der Druck auf das Segel nachließ. Birgit und Colin am Ruder hatten trotzdem ordentlich gegen die Wind und Wellen zu kämpfen.

Um 16:28 Uhr sind wir dann nach 7 1/2 Stunden Wettfahrt durch die Ziellinie. Platzierung haben wir leider noch keine, aber wir müssten ganz gut dabei liegen. Mit uns sind die X-Yachten durchs Ziel, von daher sollten wir im vorderen Drittel liegen.

Jetzt liegen wir luxuriös im Yachthafen Hohe Düne, gehen erstmal frühstücken und werden den Tag in Warnemünde genießen :-)

Gedser - Stubbeköbbing: Spi oder nicht-Spi, das ist hier die Frage...

Montag morgen ging es von Gedser weiter nach Stubbeköbbing. Da ich leider nicht genau wusste was mich der Spaß mit dem Internet in Dänemark gekostet hat, musstet ihr auf einen zeitnahen Bericht verzichten.

Insgesamt war die Etappe ca. 45 sm lang. Der Wind war okay und kam aus Süden. So kam natürlich die Frage auf, ob wir den Spi setzen oder nicht. Da die Rüstzeiten bis zum Setzen des Spi aber nicht abschätzbar waren, haben wir uns entschieden, die Genua auszubaumen. Das hat auch prima geklappt, so das wir am Ende ganz gut im Feld lagen...

In der ersten Etappe sind wir auf dem 5. Platz gelandet. In der zweiten ebenfalls. Die anderen Yachten waren zwar nicht schneller, aber durch eine höhere Yardstickahl besser bewertet. Alles was mit unserer Yardstickzahl liegt haben wir gepackt - aber so ist das Leben halt...

Abends gabs in Stubbeköbbing wieder ein kleines "Hafenfest" mit aufgestellten Grills und dem ein oder anderen Bierchen. So konnten wir den Abend schön ausklingen lassen.

Und ein leckeres Eis gabs natürlich auch :-)

Sonntag, 22. Mai 2011

Fehrmarn – 7:30 Uhr. Frühstück an Deck bei strahlendem Sonnenschein. Besser kann ein Segeltag doch gar nicht beginnen...


Kurz nach 8 Uhr haben wir abgelegt und sind Richtung Startlinie gefahren. Um 8:30 haben wir das Großsegel hochgezogen. Nachdem wir noch alles etwas getrimmt haben, haben wir den Motor um 8:50 ausgemacht – unsere Startzeit war 9:10 Uhr.

Los gings dann mit Genua Richtung Gedser. Wir lagen gut im Feld und haben für die 32 Seemeilen gute vier Stunden gebraucht. Mindestens 2 Boote aus unserer Wertungsgruppe liegen jedoch vor uns. Die einen waren einfach schneller, die anderen hatten zwar eine langsamere Zeit, jedoch eine wesentlich höhere Yardstickzahl, so dass deren Zeit wesentlich besser gewertet wird. Warten wir einfach mal die Ergebnisliste ab...

Nachdem wir am Steg fest waren hat es auch nicht lang gedauert bis das erste Gewitter über uns gezogen ist. Jetzt werden wir in Ruhe das Abendessen vorbereiten und uns dann mal die Wind, Wetter- und Strömungsprognosen für morgen reinziehen...



Samstag, 21. Mai 2011

Der 1. Tag auf See...

Samstag, 20°C, Sonnenschein... Ablegen im T-Shirt - Sonnencreme nicht vergessen. Der Wind war okay, wir sind ein paar Manöver gefahren um uns mit der Seemannschaft und dem Boot vertraut zu machen :)

Der Wind war zwar nicht grade stark, aber perfekt um ein paar Manöver zu fahren. Wenden klappt jetzt prima, sogar den Spi hatten wir gesetzt (Gruß an den Spidoktor, de scheene Schterne-Schpi... *lach*)


Alles in allem war es ein toller Tag. Viel Sonne und ein schöner Segeltag.

Nach dem Anlegen sind wir zum Emfpang zur 20. Hessenregatta, anschließend war Skippermeeting und danach gabs lecker Abendessen. Jetzt noch ein Bierchen und Sherry an Deck und dann gehts bald in die Heia. 9:10 Uhr ist Start für uns...