So könnte man die Etappe von Stubbeköbbing nach Warnemünde beschreiben. Für diese dann doch fast 55 sm lange Etappe hatten wir den Wind aus Süd-Südwest. Also von daher kommend, wo wir hin wollte. Dementsprechend konnten wir nicht "gradeaus" segeln, sondern mussten den Kurs so anpassen, dass wir über Kreuzen voran kamen.
Der Wind war gut stark, in Böen teilweise bis 6 bft und kam so, dass wir einen Windkurs von 60 bis 120 ° fahren mussten. Dadurch hatten wir eine starke Grängung (der Skipper sagt dass man das so schreibt) und die Mannschaft musste weitestgehend auf der hohen Kante sitzen. Was aber auch gut war, denn da ging es zumindest für mich mit der Übelkeit. Wellen bis 2 Meter erschwerten die Bedingungen noch zusätzlich.
Wegen des starken Winds hatten wir zunächst das erste und dann auch das zweite Reff eingebunden, damit der Druck auf das Segel nachließ. Birgit und Colin am Ruder hatten trotzdem ordentlich gegen die Wind und Wellen zu kämpfen.
Um 16:28 Uhr sind wir dann nach 7 1/2 Stunden Wettfahrt durch die Ziellinie. Platzierung haben wir leider noch keine, aber wir müssten ganz gut dabei liegen. Mit uns sind die X-Yachten durchs Ziel, von daher sollten wir im vorderen Drittel liegen.
Jetzt liegen wir luxuriös im Yachthafen Hohe Düne, gehen erstmal frühstücken und werden den Tag in Warnemünde genießen :-)
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